• IYPT 2016 - Goldmedaille

    IYPT 2016 - Goldmedaille

    Die Schweizer Delegation bestehend aus Émilie Hertig, Eric Schertenleib (Teamleader), Zara Vance, Daniel Keller (Independent Juror), Joonas Vättö, Kathrin Laxhuber, Marc Bitterli (Captain), Patrick Lenggenhager (Teamleader Juror) und Samuel Byland (EC) gewinnt am IYPT 2016 in Jekaterinburg, Russland eine Goldmedaille.
  • IYPT 2016 - Schweizer Team am Flughafen Zürich

    IYPT 2016 - Schweizer Team am Flughafen Zürich

    Die Schweizer Delegation bestehend aus Daniel Keller (independent juror), Samuel Byland (EC), Eric Schertenleib (teamleader), Joonas Vättö, Marc Bitterli (captain), Émilie Hertig, Zara Vance, Kathrin Laxhuber und Patrick Lenggenhager (teamleader juror) am Flughafen Zürich nach dem Gewinn einer Goldmedaille am IYPT 2016 in Jekaterinburg, Russland.
  • IYPT 2016 - Empfang am Flughafen Zürich

    IYPT 2016 - Empfang am Flughafen Zürich

    Ein festlicher Empfang erwartete die Schweizer Delegation nach ihrem Erfolg am IYPT 2016 in Russland.
  • IYPT 2016 - Bereit für den Final

    IYPT 2016 - Bereit für den Final

    Das Schweizer Team (Kathrin Laxhuber, Joonas Vättö, Marc Bitterli (captain), Zara Vance und Émilie Hertig) ist bereit für den Final des IYPT 2016 in Jekaterinburg, Russland. Im Hintergrund ermuntern die Betreuer das Team: Samuel Byland (EC) Patrick Lenggenhager (teamleader juror) und Eric Schertenleib (teamleader).
  • IYPT 2016 - Team Foto

    IYPT 2016 - Team Foto

    Das Schweizer Team 2016 (v.l.r): Zara Vance, Joonas Vättö, Émilie Hertig, Marc Bitterli (Captain) und Kathrin Laxhuber.
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Mit sehr guten Hoffnungen aufs Finale bestritt die Schweiz den letzten Fight. Nach dem neuen Reglement, wird im letzten Fight auf Herausfordern verzichtet und Teams dürfen wählen, was sie präsentieren wollen. So möchte man Teams die Chance geben ihre beste Präsentation vorführen zu können.

Der Fight fing mit der Opposition an. Joonas machte die Opposition zu einem eher schwachen Report Georgiens über Problem 5, Ultrahydrophobic Water. Schon mehrmals zeigte Joonas, dass er ein exzellentes Verständnis vom Problem hat und dieses wiederholt der Jury zeigen konnte. Mit 6.7 Punkten war dies eine eher schwache Opposition für seine Verhältnisse, aber eine sehr solide Leistung.

Nach der Opposition stand der Report auf dem Programm. Émilie war bereit für ihre Präsentation zum Problem 10, Light Rings. In dem Problem geht es um Ringe die auf einem Wasserstrahl entstehen, wenn man den Kontaktpunkt zwischen Wasserstrahl und einer Oberfläche mit einem Laser beleuchtet. Die starke Kritik von der Jury führte dazu, dass Émilie dem Team nur 5.9 Punkte sicherte. Bis jetzt einer der schlechtesten Reports des Schweizer Teams am diesjährigen IYPT. Im Quervergleich zu den anderen Teams muss man aber sagen, dass dies im Turnier eine starke Leistung ist.

Zu guter Letzt fuhr Teamcaptain Marc das Team mit dem Review zum Problem 12, Van der Pauw Method, ins Finale. Seine 6.3 Punkte reichten dem Team seinen dritten Platz zu behaupten.

Am Tag des vierten Fights wollte das Wetter in Jekaterinburg nicht mitspielen. Bei kalten Temperaturen und Regen, der dazu führte, dass sich auf den Straßen riesige Pfützen bildeten, machte sich das Schweizer Team zum dritten Mal auf den Weg zur Uralischen Föderalen Universität, dem Austragungsort des IYPTs.

Als Erstes stand ein Report für die Schweiz im morgendlichen Viererfight an. Joonas war gefordert, denn Schweden forderte die Schweiz zum Problem 5, Ultrahydrophobic Water, heraus. Selbstsicher präsentierte Joonas seine Erkenntnisse zu den kleinen Tropfen und sicherte der Schweiz damit 7.5 Punkte.

Nach einer Pause als Observer ging es für die Schweiz als Reviewer weiter. Zu einer sehr theoretischen Präsentation zum magnetischen Zug von Kroatien machte Marc einen starken Review. Mit seinen 7 Punkten brachte er die Schweiz in eine sehr gute Position, um den Fight zu gewinnen.

Marc führte die letzte Herausforderung aus. Die Slowakei akzeptierte Problem 10, Light Rings. In ihrer ersten Opposition zu einem passablen Report diskutierte Émilie mit dem Reporter über die Signifikanz der Strahldynamik, welche er vernachlässigt hatte. Sie sicherte dem Team 6.38 Punkte.

Nach dieser starken Runde behauptete die Schweiz ihren dritten Platz mit mehr als 10 Punkten Vorsprung auf den Viertplatzierten. Das Finale ist noch nicht sicher, aber sehr realistisch. Im fünften Fight wird die Schweiz Problem 10, Light Rings, präsentieren.

Mit wenig Schlaf und aufgeregt starteten die vier Schweizer PhysikerInnen den ersten offiziellen Tag des IYPT 2016. Zara war am Morgen noch auf dem Weg nach Russland, da sie am vorherigen Tag noch bei der Schweizer Rudermeisterschaft teilgenommen hatte. Das IYPT startete mit einer Eröffnungsfeier, bei der Teams die russische Kultur durch traditionelle Tänze und Aufführungen nahegebracht wurde. Zusätzlich wurden fachspezifische Vorträge von mehreren Professoren gehalten.

Nach der Eröffnungsfeier und einem kurzen Mittagessen, wurde Zara mit den anderen wiedervereint und letzte Vorbereitungen für die erste Runde des Turniers fand im Grünen statt.

Es war der anstrengendste IYPT Tag, zwei Fights an einem Tag sind eine grosse Herausforderung für das Team. Den morgendlichen Fight bestritt das Schweizer Team gegen Deutschland und China.

Als Erstes wurde die Schweiz von China zu Problem 7, Hot Water Fountain, herausgefordert. Dies musste Marc als Captain ablehnen, leider schon das dritte Problem, das abgelehnt werden musste. Beim nächsten Mal führt das zu Punktabzug im Report. Doch zu der nächsten Herausforderung zu Problem 6, Electric Honeycomb, war die Schweiz bereit. Kathrin war leider erkältet und hatte so Mühe laut zu reden. Sie schaffte es trotzdem souverän die Jury zu überzeugen und erreichte unglaubliche 7.7 Punkte.

Stark ging es für das Team weiter. Sowohl der Review zu Problem 7, Hot Water Fountain, als auch die Opposition zu Problem 5, Ultrahydrophobic Water, lagen in den Händen von Joonas. In beiden Rollen konnte er mit seinem Wissen überzeugen. Im Review erzielte er 6.3 Punkte und mit der Opposition sogar 6.6 Punkte. Damit gewann die Schweiz die Runde vor Deutschland. Noch beeindruckender ist, dass sie in der Gesamtwertung nun auch an Singapur vorbei auf die erste Position vorrückten.

Schon nach dem Mittagessen ging es weiter. Mit zwei Länder, Pakistan und Kanada, die zum ersten Mal beim IYPT teilnehmen, war dies ein eher schwacher Fight. Doch Kanada akzeptierte Marcs Herausausforderung zum Problem 8, Magnetic Train, und Marc kam zu seinem ersten Einsatz. Durch sein exzellentes Wissen über den Zug aus zwei Magneten und einer Batterie erzielte er 7.1 Punkte.

Die Schweiz wurde nun von Pakistan herausgefordert und Marc kam nochmal zum Einsatz mit seiner Präsentation zum Problem 3, Acoustic Lens. Leider konnte er nur 5.6 Punkte erzielen, verloren ist jedoch noch nichts.

Morgen geht es für das diesjährige Schweizer IYPT Team los nach Jekaterinburg, Russland. Die fünf Gymnasiastinnen und Gymnasiasten haben sich über Monate investiv auf die kommende Woche vorbereitet. Vor Ort wollen sie durch ihre Lösungen zu den gestellten Physikproblemen und ihrem Physikwissen überzeugen.

Zurzeit laufen die finalen Vorbereitungen für die anstehenden Physics Fights am Mathematisch- Naturwissenschaftlichen Gymnasium Rämibühl in Zürich. Letzte Experimente werden durchgeführt, es wird an der Theorie gefeilt und Präsentation werden fertiggestellt.

Während dem IYPT wird hier auf unserer Website und unserer Facebook Seite täglich über die Ereignisse und die Leistungen des Schweizer Teams in Russland berichtet. Falls Euer Interesse geweckt ist, schaut doch zwischen dem 27. Juni und 3. Juli hinein und erlebt das 29. IYPT in Jekaterinburg mit. Das Schweizer IYPT Team 2016 freut sich über Eure Unterstützung.